Weiblicher Haarausfall

7. Feb 2009 | Von | Rubrik: Frauengesundheit, Haarausfall, Haare

Frauen mit Haarausfall leider wesentlich stärker darunter als von Glatzenbildung betroffene Männer. Während es bei Männern jedoch fast ausschließlich genetisch bedingt ist, kann der Haarausfall bei Frauen unterschiedliche Ursachen haben.

Am häufigsten kommt es zum Haarausfall bei einer Veränderung des Hormonsspiegels, also während der Wechseljahre oder einer Schwangerschaft. Auch Stoffwechselerkrankungen wie eine Funktionsstörung der Schilddrüse oder Diabetes können Ursache für den Haarausfall sein. Weitere mögliche Ursachen sind Stress, eine Medikamentennebenwirkung oder ungesunde Ernährung (zu viel Fast Food, zu wenig Obst und Gemüse).

Bei sehr starkem und plötzlichem Haarausfall sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen abzuklären und eine Erkrankung auszuschließen. Ist der Haarausfall nur eine vorübergehende Erscheinung, wachsen die ausgefallenen Haare nach einiger Zeit wieder nach. Zur Unterstützung des Haarwachstums können auch Vitaminpräparate aus der Apotheke (insbesondere Vitamin B-Präparate) eingenommen werden.

Der Haarausfall kann aber auch, wie bei Männern, genetisch bedingt sein und in der Familie liegen. Leidet schon die Mutter an weiblichem Haarausfall, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Tochter davon betroffen ist. Aber auch bei erblich bedingtem Haarausfall gibt es mittlerweile Präparate zum Einreiben oder Einnehmen, die den Haarausfall stoppen können und das Haar wieder etwas dichter werden lassen. Teilweise sind diese Mittel rezeptpflichtig, so dass ein Besuch beim Hausarzt erforderlich ist. Er wird dann auch im Einzelfall abklären, mit welchem Präparat die beste Wirkung erzielt werden kann. Leider sind diese Haarwuchsmittel relativ teurer und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.


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