STARTSEITE > Frauengesundheit

Röntgen während der Schwangerschaft

www.medizin-blog.net am 13. Juli 2009

Muss eine werdende Mutter während der Schwangerschaft geröntgt werden, gilt hierbei die zweite bis fünfzehnte Schwangerschaftswoche als die kritischste Zeit für solche Röntgenaufnahmen, da sich in dieser Zeit beim Embryo die einzelnen Organe herausbilden. Zu einem später Zeitpunkt gilt das Röntgen aus medizinischer Sicht als unbedenklicher. Der Arzt wird hier immer Rücksprache mit der Schwangeren halten und das Risiko abzuwägen haben.

Müssen während einer Schwangerschaft Aufnahmen vom Mund- und Kieferbereich (zum Beispiel bei Zahnproblemen) oder von Arm, Hand, Knie und Fuß gemacht werden, sind diese bei zwingender Indikation auch in der Frühschwangerschaft möglich, da die Strahlenbelastung hier relativ gering ist. Doch sollte bei Zahnbehandlungen mit Röntgenuntersuchung eine niedere Dosierung erfolgen, da das Röntgen der Zähne zu einem geringeren Geburtsgewicht des Babys führen kann.

Müssen dagegen Brust, Bauch, Becken oder die Wirbelsäule geröntgt werden, sollte geprüft werden, ob dies auch per Ultraschall möglich ist oder alternativ mittels einer Sonografie und Magnetresonanztomografie durchgeführt werden kann.

Mit einigen Risiken für den Fötus behaftet ist auch eine kontrastmittelunterstützte Untersuchung des Darmtraktes und der ableitenden Harnwege.

In der Schwangerschaft arbeiten Ärzte überwiegend mit Ultraschall-Untersuchungen - Röntgenuntersuchungen werden nur im Notfall vorgenommen (© luna - Fotolia.com)

In der Schwangerschaft arbeiten Ärzte überwiegend mit Ultraschall-Untersuchungen – Röntgenuntersuchungen werden nur im Notfall vorgenommen (© luna – Fotolia.com)

Tags: ,