Reiterhosen - das Übel unschöner Beine
Mai 26th, 2009 | Von medizin-blog.net | Medizin & Gesundheit | Rubrik: FrauengesundheitIm Zeitalter immer selbstverständlicher werdender so genannter Schönheits-Operationen ist es fast verwunderlich, dass es überhaupt noch Frauen gibt, die mit „Reiterhosen“ geschlagen sind. Diese unschönen Auswölbungen an den Außenseiten der Oberschenkel können heutzutage relativ problemlos durch Fettabsaugung korrigiert werden. Allerdings bedingt ein solcher Eingriff beispielsweise anschließend sehr disziplinierte Gymnastik und viel Lauferei, zum Beispiel in Form täglichen Joggens, um das Gewebe zu trainieren und damit zu festigen, so dass dieser Eingriff letztendlich kein sprichwörtlicher Schuss in den Ofen ist, weil die Haut an den Oberschenkeln einfach kraftlos herunter hängt.
Reiterhosen können viele Ursachen haben. Mal ist es einfach Veranlagung, dann wieder der misslungene Versuch sportlicher Betätigung (trainieren falscher Körperregionen oder unproduktives Training) bis hin zur Missachtung frühzeitiger Anzeichen zur Bildung dieser ungeliebten und meist auch recht unattraktiven körperlichen Veränderungen.
Da sich nicht jeder einfach aus Lust und Laune unter’s Messer legt, zum Beispiel weil jede Operation natürlich ein Risiko birgt, oder weil die Kosten eines solchen freiwilligen Eingriffes und ggf. nötige Kredite gescheut werden, sondern viele Menschen zum Glück auf derartige Eingriffe verzichten, sofern sie nicht wirklich zwingend erforderlich sind, reicht bei frühzeitigem Erkennen einer solchen Neigung oftmals schon das regelmäßige, also tägliche Massieren der betroffenen Körperregionen, zum Beispiel nach dem Duschen ein kräftiges Eincremen mit ganz normaler Körpermilch oder noch festerer Crème. Die Massage der Beine bewirkt, dass die Hautschichten locker bleiben, statt miteinander zu verkleben, was oftmals der Auslöser von Reiterhosen ist.