Zinkmangel – Folgen und Behandlung

31. Mai 2010 | Von | Rubrik: Ernährung und Diät

Zink zählt zu den lebensnotwendigen Spurenelementen. Jeder gesunde Mensch hat etwa zwei Gramm Zink im Körper. Besonders in Knochen, Haut und Haaren setzt sich dieses Spurenelement ab, ist jedoch auch im Gewebe der Prostata und der Leber enthalten. Zink beeinflusst das Immunsystem, ist für die Zellteilung und den Stoffwechsel notwendig und ist für die Funktion verschiedener Hormone wichtig. Dies sind jedoch nur einige Beispiele für die Bedeutung von Zink in der Entwicklung und verschiedener Vorgänge. Der Tagesbedarf an Zink liegt zwischen 7 und 10 mg. Schwangere haben einen erhöhten Zinkbedarf.

Ursachen von Zinkmangel
Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob die Zinkaufnahme durch eine angeborene Erkrankung nicht möglich ist oder der Patient sich diesen Mangel selbst erworben hat. Ist der Mangel nicht angeboren wird der Mangel meist durch falsche Ernährung ausgelöst. Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie Nieren- oder Darmerkrankungen, sind ebenfalls häufig von Zinkmangel geplagt. Ein Zinkmangel ist nicht zu unterschätzen. Besonders während der Schwangerschaft und im Wachstum von Kindern kann ein Zinkmangel dieses gefährden und bis zum Zwergwuchs führen.

Therapie des Zinkmangels
Der Zinkmangel wird anhand von Veränderungen der Haut an Händen, Füßen und im Gesicht erkannt. Zu diesen Hauterkrankungen kommen Symptome wie starker Haarausfall, Appetitlosigkeit und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Der Zinkmangel kann durch eine Blutprobe festgestellt werden. Diese muss im Verdachtsfall beim Arzt durchgeführt werden. Verschiedene Präparate sollen bei einem Zinkmangel Abhilfe schaffen. Diese sind in der Apotheke erhältlich. Der Bedarf um den Zinkmangel auszugleichen, kann stark variieren. Die Dosierung sollte also mit dem Arzt abgesprochen werden. Es ist ebenfalls wichtig die Einnahmeempfehlung zu beachten. Die Einnahme von Zinkpräparaten mit den Mahlzeiten kann die Aufnahme von Spurenelementen aus der Nahrung stören. Die beste Therapie ist jedoch immer noch vorzubeugen. Um dem Mangel entgegen zu wirken, versprechen tierische Lebensmittel, wie etwa Innereien, Fisch und Meeresfrüchte Hilfe. Auch Käsesorten wie Camembert oder Schmelzkäse können beim Verzehr einen Teil des Tagesbedarfes an Zink decken.


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