Freie Radikale - bekämpfen durch Betakarotin, Vitamin C und E und andere Radikalfänger / Antioxidanten

Mär 23rd, 2009 | Von medizin-blog.net | Medizin & Gesundheit | Rubrik: Ernährung und Diät

Freie Radikale sind Verbindungen, die aus Molekülen entstehen. Ihnen fehlt ein einzelnes Elektron. Um selbst wieder vollständig zu werden, reagieren sie mit anderen gewöhnlichen Molekülen und entreißen ihnen das fehlende Elektron. Es entsteht eine Kettenreaktion, denn nun wird das zuerst gewöhnliche Molekül ebenfalls zu einem Radikal.

Freie Radikale werden zum Einen im Körper, d. h. endogen, gebildet und können zum Anderen auch durch äußere Einflüsse entstehen. Von außen wirkende Einflussquellen sind beispielsweise UV-Licht, Zigarettenrauch und bestimmte Arzneimittel. Endogene Quellen können unter anderem Stress, hohe körperliche Belastung und ein schwaches Immunsystem sein.

Die Freien Radikale greifen vorzugsweise die Mitochondrien, das sind die Kraftwerke in den Zellen, und die Fresszellen an. Als Folge dessen werden auch die DNA, Proteine und Kohlenhydrate sowie Lipide geschädigt, wenn die Abwehrkräfte des Körpers nicht ausreichend sind. Es werden lebensnotwendige Zellstrukturen zerstört und es kommt zur Entstehung von Krankheiten, wie Arteriosklerose und Krebs.

Es gibt aber auch Stoffe, die als Radikalfänger dienen. Sie werden Antioxidantien genannt. Ihre Aufgabe ist es den Beginn der Kettenreaktion oder aber auch die Kettenreaktion selbst zu unterbrechen. Zu den Antioxidantien gehören zum Beispiel Betakarotin, Vitamin C und Vitamin E.

Um den freien Radikalen entgegen zu wirken, sollte man Stress und Umweltbelastungen meiden, den Kaffee-, Tabak- und Alkoholkonsum verringern und vor allem auf eine gesunde Ernährung mit wichtigen Mineralien und Vitaminen achten. Auch die Bewegung an frischer Luft und regelmäßiger Sport dienen als Präventionsmaßnahmen (dsv).


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