Cholesterin – der Ärger mit den zu hohen Cholesterinwerten

8. Sep 2008 | Von | Rubrik: Ernährung und Diät

Beim Cholesterin handelt es sich um ein Nahrungsfett, welches von unterschiedlichen Erkrankungen und der Ernährung beeinflusst wird. Cholesterin wird über die Nahrung aufgenommen und teilweise auch in der Leben gebildet. Cholesterin ist in der Lage, sich bei andauernder Sonnenbestrahlung in die Vorstufe von Vitamin D umzuwandeln. Übergewichtige Menschen leiden oft unter erhöhten Cholesterinwerten, da die Nahrung sehr fettig ist und für den Anstieg des Cholesterins sorgt. Bei einer erhöhten Cholesterinkonzentration im Blut kann das Fett in den Gefäßwänden abgelagert werden, was nach einigen Jahren zu Herz-Kreislauf Erkrankungen führen kann.

Die Menge des vorhandenen Cholesterin kann mit einer einfachen Blutabnahme bestimmt werden, der Patient muss allerdings vorher 12 Stunden lang auf jegliche Nahrung verzichten, da der Wert ansonsten verfälscht werden kann. Verschiedene Krankheiten können die Ursache für einen zu niedrigen oder zu hohen Cholesterinwert sein, bei einem niedrigen Wert könnte eine Schädigung der Leber vorherrschen, so dass der Cholesterinbestand ausschließlich über die Nahrung reguliert werden muss.

Ursache für einen hohen Wert ist oftmals Übergewicht und eine falsche Ernährungsweise. Besonders viel Cholesterin ist in Fleisch und Fett enthalten, wenn sich ein Mensch überwiegend von tierischen Produkten ernährt, ist der Anstieg des Cholesterins sehr wahrscheinlich. Bei Frauen kann auch eine Schwangerschaft die Ursache für einen erhöhten Wert sein, dieser verschwindet dann in der Regel nach der Geburt des Kindes von selbst und bedarf keiner weiteren Behandlung. Einige Medikamente haben negative Auswirkungen auf die Fettwerte des Körpers, beispielsweise werden entwässernde Tabletten oftmals als Ursache für einen erhöhten Cholesterinspiegel benannt.


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