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Abdomensonographie – was genau wird da gemacht?

www.medizin-blog.net am 16. Februar 2010

Eine Sonographie ist eine Ultraschalluntersuchung. Bei der Abdomen-Sonographie (auch Oberbauch-Sonographie) wird der Bauchraum mittels Ultraschall auf Krankheiten untersucht. Hier geht es vor allem darum, Erkrankungen von Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase sowie der Nieren, Harnblase/Prostata und damit verbundener Gefäße wie z.B. der Bauchschlagader festzustellen. Erkrankungen dieser Organe beziehen sich meist auf Änderungen in Form, Größe und/oder Struktur.

Mit einer Abdomensonographie können z.B. Nierenzysten, Harnblasensteine, Gallensteine etc. festgestellt werden. Auch die Vergrößerung der Leber und entsprechende Strukturveränderungen durch Verfettung (z.B. bei Alkoholismus) können durch die Sonografie des Bauchraumes erkannt werden.

Abdomensonographie / Ultraschall des Bauchraums (© Klaus Eppele / Fotolia)

Abdomensonographie / Ultraschall des Bauchraums (© Klaus Eppele / Fotolia)

Hinweise zur Abdomensonographie-Untersuchung

Hinweise für die Untersuchung bzw. die Zeit davor: Bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches sollte man möglichst nüchtern zur Diagnose erscheinen. Wer vor der Sonographie viel gegessen und getrunken hat, verschlechtert die Bildqualität, da z.B. kohlensäurehaltige Getränke wie Cola wie auch andere blähende Nahrungsmittel zu Luft im Bauch/Darmbereich führen können, was das spätere Ultraschallbild schlechter lesbar macht.

Wie läuft die Ultraschalluntersuchung ab?

Die Technik hinter Ultraschalluntersuchungen entspricht bei der Abdomensonographie dem Prinzip aller anderen Ultraschalldiagnosen auch: ein entsprechender Schallkopf sendet Schallwellen durch den zu diagnostizierenden Bereich. Diese Schallwellen ‘durchfluten’ den Körper, werden aber von den verschiedenen Organen verzerrt/verändert. Die veränderten Schallwellen werden von einem Schallkopf wieder aufgefangen und aufgenommen. Der erfahrene Arzt kann auf dem dabei entstehenden Bild Anomalien wie z.B. vergrößerte Organe oder ähnliche Änderungen erkennen.

Der zu untersuchende Patient liegt bei der Abdomen-Sonographie in der Regel auf dem Rücken. Die zu untersuchende Stelle wird von außen mit einem Gel eingeschmiert, welches das Durchdringen der Ultraschall-Wellen erleichtert.

Für verschiedene Perspektiven auf die zu untersuchenden Organe kann der Arzt den mobilen/schwenkbaren Ultraschallkopf drehen und wenden und damit das Bild und die Einblicke in den Bauchraum auf dem Monitor verändern.

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