Zahnaufhellung

30. Jan 2009 | Von | Rubrik: Zahnbehandlung

Zum heute gültigen Schönheitsideal gehören auch möglichst weiße Zähne. Im Laufe eines Lebens verändert sich die Farbe der Zähne allerdings durch diverse Genussmittel wie Tee, Kaffee oder Nikotin von außen oder durch Mangelernährung aus dem Inneren heraus. Werden diese Verfärbungen zu stark, gibt es Möglichkeiten, die Zähne aufzuhellen und die Verfärbungen zu entfernen.

Für die Zahnaufhellung gibt es drei verschiedene Methoden, die von Zahnärzten durchgeführt werden können, das „Homebleaching“, das „In-Office-Bleaching“ und die „Walking-Bleach“-Technik.

Das „Homebleaching“ ist die am häufigsten verwendete Form. Hierbei erstellt der Zahnarzt einen individuellen Abdruck des Kiefers und fertigt eine Schiene an, die mit Aufhellungsgel gefüllt wird. Diese Schiene wird dann vom Patienten zwischen einer und acht Stunden lang getragen. Mit dem Homebleaching lässt sich immer die gesamte Zahnreihe aufhellen, allerdings werden eventuelle Kronen oder Brücken nicht mit aufgehellt, weswegen hier eine zusätzliche Korrektur notwendig werden kann.

Beim „In-Office-Bleaching“ werden höher konzentrierte Präparate eingesetzt, die direkt auf den Zahn aufgebracht werden. Nach 15-30 Minuten werden sie wieder entfernt und können bei nicht-zufriedenstellendem Ergebnis danach erneut eingesetzt werden.

Die Walking-Bleach-Technik wird nur bei abgestorbenen Zähnen eingesetzt. Hier wird die Krone geöffnet und das Bleichmittel in den Zahn eingespritzt. Dort verbleibt das Mittel einige Tage.

Neben den Möglichkeiten beim Zahnarzt direkt gibt es auch noch diverse Präparate, die im Supermarkt oder in Drogerien erworben können. Diese eignen sich je nach Präparat mehr oder weniger gut für eine Aufhellung. Allerdings können diese den Zahnarzt nicht ersetzen, da die Gründe für eine Verfärbung zunächst beseitigt werden sollten.





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