Urinuntersuchung

5. Jul 2009 | Von | Rubrik: Behandlungsmethoden

Bereits seit vielen Jahrhunderten stellt die Urinuntersuchung in der Medizin eine ganz elementare Rolle dar. Dabei wurde früher der Urin mit dem bloßen Auge betrachtet und bewertet. Heute geschieht dies selbstverständlich nicht mehr ausschließlich mit dem Auge, sondern mit Unterstützung durch modernste technische Anlagen. Trotzdem wird auch heutzutage der Urin noch nach Faktoren bewertet, die man auch ohne aufwendige Apparaturen überprüfen kann. Dies kann zum Beispiel der Geruch sein, aber auch die Farbe spielt eine Rolle. In manchen Fällen reicht es schon, die Menge und somit die Ergiebigkeit zu überprüfen, um einen Hinweis auf eine Erkrankung zu erhalten.

Bei aufwändigen Laboranalysen werden die Urinwerte festgestellt und notiert. Bei diesen Werten kann es sich zum Beispiel um den pH-Wert oder den Proteingehalt handeln. Auch Verfahren, von denen man es nicht vermutet hätte, fließen in die Urinuntersuchung ein. So zum Beispiel auch die Sonographie. Die Urinuntersuchung bleibt trotz fortschreitenden technischen Möglichkeiten bei den bildgebenden Verfahren eine ausgesprochen wichtige Untersuchungsform, da hier viele Werte überprüft werden können, die sich mit anderen Verfahren nicht ermitteln lassen.

Meistens veranlasst der Arzt aufgrund eines Verdachts eine Urinuntersuchung. Es kann jedoch auch sein, dass man selbst Auffälligkeiten beim Wasserlassen erkennt und sofort an die Untersuchung des Urins denkt. Dies auch zurecht, denn Symptome wie Schmerzen beim Wasserlassen oder Blut im Urin bedürfen einer sofortigen Kontrolle durch einen Arzt.


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