Magnetfeldtherapie bei Gelenkschmerzen
2. Jul 2009 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: BehandlungsmethodenDie Magnetfeldtherapie als Behandlungsmethode bei Gelenkschmerzen, verursacht beispielsweise durch Arthrose oder starke Belastung, ist eine moderne Prozedur zur Linderung chronischer Schmerzen und verspricht Patienten eine spürbare Verbesserung schon nach wenigen Sitzungen.
Die Methode der Magnetfeldtherapie basiert dabei auf der Nutzung schwacher, pulsierender Magnetfelder bestimmter Frequenzen und unterschiedlichen Intensitäten, die das verletzte elektrische Feld im Gelenkknorpel wiederherstellen und den Defekt beheben sollen.
Geschädigte Gelenkzellen zeigen gegenüber den gesunden eine verringerte Spannung. Durch die Magnetfeldtherapie wird ihnen ein Maß elektrischer Ladung zugeführt, wodurch die Durchblutung des Gelenks neu angeregt und vermehrt Sauerstoff vom Blut an die umliegenden Zellen abgegeben wird. Dieser Vorgang kann den Heilungsprozess des Gelenks beschleunigen und die Abwehrkräfte steigern. Desweiteren wird dem Schmerz hierbei lindernd entgegengewirkt.
Erzeugt werden die Magnetfelder dabei durch statisch oder pulsierend geladene Röhren, Kissen, Stäbe oder ähnliche Ladungsträger, deren bewegte Ladungen ein elektrisches Magnetfeld bilden.
Neben der Therapie können auch sogenannte Permanentmagneten in Form von Pflastern, Einlegesohlen, Armbändern oder Ähnlichem über einen längeren Zeitraum auf der Haut getragen werden und so dauerhaft begünstigend auf das geschädigte Gelenk einwirken.
Zielsetzung ist bei einer Therapie mit Magnetfeldern, die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren, die Muskulatur zu stärken, um dem Schmerz gelenkstützend entgegenzuwirken, Verspannungen der Muskeln zu lösen, die Beweglichkeit des befallenen Gelenks zu verbessern, entzündete Partien günstig zu beeinflussen und ein weiteres Ausbreiten der Degeneration zu verhindern.
Die fachliche Magnetfeldbehandlung in Praxen wird in den meisten Fällen von der Krankenkasse getragen. Abgeraten wird Menschen mit einem Herzschrittmacher oder anderen elektrischen Implantaten, da die Magnetfelder den Mechanismus der Geräte stören könnten. Die Behandlung bei Epileptikern kann in Ausnahmefällen zu einem Anfall führen und sollte ebenfalls nicht vorgenommen werden.
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