Lasik Augenoperation – Schluss mit Brille oder Kontaktlinsen?
7. Okt 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Augen, BehandlungsmethodenEine LASIK Augenoperation bezeichnet ein lasergestütztes Verfahren, bei dem Fehlsichtigkeit wie Kurz- oder Weitsichtigkeit korrigiert werden kann. Diese Methode, die seit Anfang der Neunziger Jahre eingesetzt wird, ist die häufigste Form von Augenlaseroperationen zur Sehschwächenkorrektur und weist eine Erfolgsquote von weit über 90% auf.
Bei dem Verfahren, das Patienten von Brille oder Kontaktlinsen befreien soll, werden winzige Schichten der Hornhaut abgetragen, um die Lichtbrechung so zu beeinflussen, dass ein scharfes Bild auf die Netzhaut projiziert werden kann. Dazu ist es notwendig, dass eine dünne Hornhautlamelle, der sogenannte Flap, gelöst und zur Seite geklappt wird, um anschließend die Korrektur mittels Augenlaser vorzunehmen. Dabei werden mikroskopisch kleine Schichten der Hornhaut abgetragen, was je nach Grad der Sehschwäche variiert, und schließlich wird der Flap wieder zurückgeklappt. Die dabei entstandene Schnittstelle verwächst in der Regel innerhalb von wenigen Tagen, wobei unbedingt darauf zu achten ist, dass der Patient bis zu vier Wochen nach der Operation nicht an den Augen reiben sollte, um Komplikationen eines nicht fest zusammengewachsenen Flaps zu vermeiden.
Mit diesem Eingriff können Sehschwächen von +4 bis circa -10 Dioptrien korrigiert werden, wobei der Erfolg unter anderem von der Hornhautdicke, der Stabilität der Fehlsichtigkeit und dem Grad der Hornhautverkrümmung abhängt. Je geringer die Dioptrienzahl des Patienten ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mithilfe der Laseroperation seine volle Sehschärfe zurückerlangt.
Obwohl sich die gewünschte Sehschärfe im Regelfall nach der Operation binnen weniger Tage einstellt, sollten die möglichen Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Dazu gehören zum Beispiel Infektionen am Auge, eine Einschränkung des Nacht- und Dämmerungssehens sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit.
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