Gesichtsstraffung

4. Aug 2008 | Von | Rubrik: Behandlungsmethoden, Facelifting, Gesicht, Körperteile / Körperregionen, Schönheit und Kosmetik, Schönheitschirurgie

Im Lauf der Zeit verliert die Gesichtshaut an Spannkraft, sie wird schlaff und weist erste Fältchen auf. Der Alterungsprozess ist nicht aufzuhalten, aber mit einer Gesichtsstraffung (auch als Facelift bekannt) besteht die Möglichkeit, diesen Vorgang zu verlangsamen und die “biologische Uhr” zumindest optisch um einige Jahre zurückzudrehen. Empfohlen wird die Gesichtsstraffung für Personen ab dem vierzigsten Lebensjahr, bei guter Gesundheit ist nach oben keine Altersgrenze gesetzt.

Etwa seit den Siebzigern werden verschiedene Methoden der Gesichtsstraffung entwickelt und stetig verfeinert, so dass man heutzutage bei korrekter Durchführung nur noch mit minimalen und nahezu unsichtbaren Narben rechnen muss. Auch die Gefahr von Asymmetrien oder Verzerrungen, wie sie häufig karikiert dargestellt werden, ist zwar vorhanden, aber gering.

Im Grunde genommen geht es bei der Gesichtsstraffung darum, dass die Haut sowie die darunter liegenden Muskel- und Fettschichten gestrafft und überflüssiges Gewebe entfernt werden. Dies geschieht im Allgemeinen dadurch, dass das Gewebe nach oben gezogen wird. Dadurch verleiht man ihm mehr Spannung und gleicht entstandene Fältchen und Falten wieder aus. Allerdings dient eine Gesichtsstraffung nicht zur Verschönerung, sondern nur zur Verjüngung des Gesichts. Ihr charakteristisches Profil bleibt erhalten, die natürlichen Bewegungsabläufe Ihrer Mimik werden nicht eingeschränkt.

Zunächst unterschiedet man zwischen einem unteren und einem oberen Facelift. Beim unteren Facelift werden die Hals- und Wangenpartie gestrafft, beim oberen Facelift behandelt der Chirurg Augen- und Stirnpartie. Der Eingriff kann offen erfolgen, dann wird ein langer Schnitt hinter den Ohren oder am Haaransatz gesetzt, oder man macht mehrere kleinere Schnitte bei einer endoskopischen Behandlung. Außerdem gibt es minimalinvasive Methoden, bei denen man mit Gold- oder Kunststofffäden hantiert. Für welche Methode Sie sich entscheiden, sollten Sie nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihrem Schönheitschirurgen klären.





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