Fiebersenkung
31. Okt 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: BehandlungsmethodenFieber entsteht, wenn der Körper von einer Infektion, die von Bakterien oder Viren verursacht ist, heimgesucht wird. Dabei handelt es sich um eine ganz normale Abwehrreaktion des Körpers. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur können Krankheitserreger, die in den Organismus eingedrungen sind, schneller unschädlich gemacht werden. Eine Fiebersenkung ist dabei erst ab einer Temperatur von 38 Grad notwendig. Vorher spricht man noch nicht von eigentlichem Fieber.
Eine größere Belastung für den Organismus stellt Fieber ab einer Temperatur von 39 Grad dar. Ab dieser Temperatur sollte unter Umständen der Arzt aufgesucht werden. Für Kleinkinder unter zwei Jahren sollte das allerdings schon bei niedrigeren Temperaturen geschehen, das hier die Gefahr eines Fieberkrampfes besteht.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine effektive Fiebersenkung. Natürlich ist der letzte Weg immer die Einnahme von Medikamenten. Mit einem Zäpfchen kann zum Beispiel ein wirksamer Fiebersenker in den Organismus eingeführt werden. Dieser kann das Fieber innerhalb kürzester Zeit drosseln.
Bevor der Einsatz von Medikamenten erwogen wird, sollten aber auch natürliche Mittel zur Fiebersenkung überdacht werden. Mitunter ist es ein richtiger Weg, den Körper zum Schwitzen zu bringen. Die Schweißabsonderung führt zu einem allgemeinen Absenken der Temperatur. Eine vermehrte Schweißproduktion kann im Falle von höherem Fieber beispielsweise durch fiebersenkenden Tee erreicht werden. Geeignete Teesorten sind hier zum Beispiel Holunderblütentee oder Lindenblütentee. Nach Einnahme des Tees sollte der Körper möglichst warm gestellt werden. In einer ruhenden Position und in möglichst viele Denken eingewickelt kann der Körper sich dann in Ruhe ausschwitzen. Schon nach kurzer Zeit kann so eine Fiebersenkung eintreten.
Eine weiterer Möglichkeit der Fiebersenkung ist die Verwendung von feuchten Wadenwickeln. Diese Methode sollte nur eingesetzt werden, wenn die Beine warm sind. Dann können diese mit feuchten Wickeln umschlungen werden. Das Wasser, mit dem die Wickel angefeuchtet werden, sollte wenige Grad unter der gemessenen Körpertemperatur liegen. Eingewickelt wird nur der Bereich zwischen Knöchel und Knie. Um die Beine wird zudem ein luftdurchlässiges Handtuch gebunden. Es ist wichtig, dass die Wärme abgeleitet werden kann und nicht gestaut wird. Die feuchten Tücher sollten regelmäßig gewechselt werden. Der ganze Vorgang dauert in aller Regel ein halbe Stunde bis eine Fiebersenkung eintritt. In dieser Zeit sollten die Wickel mindestens drei mal gewechselt werden.
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Fieber, Fieberkrampf, Tee, Wadenwickel
