Akupunktur

2. Aug 2008 | Von | Rubrik: Akupunktur, Behandlungsmethoden

Akupunktur ist wahrscheinlich die älteste und weit verbreitetste Heilmethode in der Welt. Die ältesten bekannten Aufzeichnungen von der Akupunktur stammen aus dem zweiten Jahrhundert vor Christi.
Aus Europa stammen die ersten Aufzeichnungen über das fernöstliche Heilverfahren vom Jahr 1675.

Geprägt wurde die Bezeichnung Akupunktur im 17. Jahrhundert von chinesischen Jesuitenmönchen.
Bei der Akupunktur werden Einstiche mittels ganz dünnen Nadeln, in ganz bestimmten und festgelegten Punkten auf der Haut gesetzt.

Diese Punkte liegen auf so genannten Leitlinien, die von Fachleuten als Meridiane bezeichnet werden. Nach Auffassung der alten Chinesen, kreist in diesen Meridianen die Lebensenergie mit Anteilen von YIN und YANG.

YIN und YANG, sind dabei die lebenserhaltenden Kräfte, die im Körper als gegensätzliche Pole arbeiten. Arbeiten diese beiden Pole im Organismus jedoch gleich, stellt dies den idealen Gesundheitszustand dar.
Um auf die Akupunkturpunkte einzuwirken, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann auf sie durch Wärme, Laserstrahlen, Ultraschall, durch Druck mit dem Finger (Akupressur), oder eben als Akupunktur mit Nadel-Stichen einwirken.

Um die über den Körper verlaufenden Leitlinien zu verstehen, muss man sich beim behandelnden Arzt die Akupunkturtafel genau ansehen, dann lernt man zu begreifen, dass auch jene Akupunturpunkte eine Rolle spielen, die weit weg vom eigentlichen Schmerz-Punkt liegen.

Eine Akupunktur kann zum Beispiel gestörte Organfunktionen heilen und auch Schmerzen lindern. Deshalb wird diese Behandlung auch sehr häufig als Schmerztherapie angewandt. Man darf aber zum Beispiel nicht davon ausgehen, dass zerstörte Organe- oder Organstrukturen wie bei einer starken Arthrose, Rheuma oder Gicht geheilt werden können. Hier kann wiederum nur der Schmerz gelindert werden. Viele Menschen schrecken vor einer Akupunkturbehandlung zurück, da sie denken das dies sehr weh tun muss. Diese Nadeln sind aber so fein und dünn, dass man diesen kleinen Einstich fast gar nicht spürt.

Bei dieser Heilmethode, liegt der Patient meist auf einer Liege, wo dann die dünnen Nadeln an den verschiedenen Punkten platziert werden und etwa 20-30 Minuten verbleiben.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Akupunktur bei einer Reihe von weit verbreiteten Krankheiten, den herkömmlichen Therapien weit voraus ist.

Siehe auch:


  • Elektroakupunktur – EAV – nach R. Voll Die Elektroakupunktur basiert auf der chinesischen Akupunktur. Sie ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin TCM, diese basiert auf der ...
  • Mesotherapie Medikamente, die dem Körper zugeführt werden, belasten den Organismus und können insbesondere bei langfristiger Einnahme, zum Beispiel bei chronischen Schmerzpatienten, ...
  • Akupunktur Meridiane Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) versucht als ganzheitliche Medizin den Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei einem Patienten, der ...



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