Rezeptfreie Medikamente

22. Jul 2008 | Von | Rubrik: Arznei und Medikamente

Die Krankenkassen zahlen schon lange nicht mehr jede Verordnung vom Arzt, für rezeptfreie Medikamente müssen die Patienten selbst in die Tasche greifen, wenn sie sich mit dem Präparat behandeln möchten. Gerade bei den sogenannten Alltagserkrankungen (Durchfall, Erkältung) helfen rezeptfreie Medikamente oft besser, als von der Krankenkasse finanzierte, verschreibungspflichtige Präparate.

Sehr viele Menschen behandeln sich mittlerweile selbst mit rezeptfreien Medikamenten, doch dieser Trend ist nicht immer gut für die Gesundheit. Bei einer leichten Erkältung ist es beispielsweise kein Problem Nasentropfen und Hustenlöser in der Apotheke für ein paar Euro zu erwerben und eine Selbsttherapie durchzuführen. Wird die Erkrankung jedoch schlimmer, kommt Fieber hinzu und der Betroffene fühlt sich sehr abgeschlagen, ist der Gang zum Arzt eigentlich unumgänglich, doch immer wieder verzichten Menschen darauf und nehmen weiter die rezeptfreien Medikamente. In einem solchen Fall kann die Erkrankung verschleppt werden, was sich auf die Gesundheit des Betroffenen nicht förderlich auswirkt.

Generell gilt die Faustregel, wenn Erkrankungen jeglicher Art nach einer Woche Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten nicht verschwunden sind, sollte die Behandlung abgebrochen werden und der Arzt zu Rate gezogen werden. Auch wenn bei Erkältungskrankheiten plötzlich hohes Fieber und Mattigkeit auftritt, ist die Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten oft nicht mehr ausreichend.





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