STARTSEITE > Allgemeines

Schlafphasen

Der Schlaf ist wichtiger Bestandteil im Leben, kein Mensch kommt ohne ihn aus, ohne dass seine Lebensqualität darunter leiden würde. Durch Schlaf erholt sich der Mensch auf natürliche Art und Weise von den Strapazen des Alltags. Manche Menschen benötigen weniger Schlaf, andere Menschen dagegen sehr viel. Neugeborene schlafen bis zu 18 Stunden täglich, der spätere Bedarf des Erwachsenen entwickelt sich vom Kindesalter bis zur Pubertät.

Durchschnittlich beträgt die Schlafzeit eines erwachsenen Menschen zwischen sieben und acht Stunden. Bekannt ist auch, dass es während dieser Zeit nacheinander unterschiedliche Zyklen gibt, die in etwa jeweils 90 bis 120 Minuten andauern.

Während der Einschlafphase setzt eine regelmäßige, ruhige Atmung ein. Das liegt vor allem daran, dass die Hirnströme langsamer werden, der Organismus stellt sich auf eine Ruhephase ein. Da es sich hier um die sogenannte Brücke vom Wachsein zum Schlafen handelt, kann der Mensch zwar noch Geräusche wahrnehmen, der Puls wird deutlich langsamer und die Muskeln, beginnen sich zu entspannen. Diese Phase sollte 20 Minuten nicht überschreiten, da man sonst schon von Schlaflosigkeit sprechen muss.

Nach der Einschlafphase stellt sich zunächst ein leichter Schlaf ein, externe Reize können noch wahrgenommen werden, man ist aber trotzdem entspannt, vereinzelt treten in dieser Phase Muskelzuckungen auf. Nach wenigen Minuten ist das jedoch schon vorbei, danach regt sich nichts mehr, es folgt Entspannung pur.

Sobald man in der Tiefschlafphase ist, haben es Außenstehende schwer den Schlafenden zum Erwachen zu bringen. Der Organismus arbeitet nun, denn während dieser Phase finden Zellteilung und die Produktion von Wachstumshormonen statt. Deswegen ist diese Phase vor allem im Kindesalter sehr wichtig.

Gut geschlafen? | Der Erholungseffekt ist nicht in allen Schlafphasen gleich © B-D-S / Fotolia

Gut geschlafen? | Der Erholungseffekt ist nicht in allen Schlafphasen gleich © B-D-S / Fotolia

Der REM-Schlaf ist Teil der Tiefschlafphase, die Atmung wird etwas unregelmäßiger, die Muskeln erschlaffen und die Augen bewegen sich. Bevor die Grenze zum Erwachen erreicht ist, setzt die sogenannte Traumphase, der REM-Schlaf ein. Vielen Menschen ist es sicherlich schon einmal so ergangen, dass sie sich nach dem Erwachen aus einem Traum gerissen fühlten.

Wer unter Schlafstörungen leidet, der sollte zunächst einmal checken, ob er seinem Körper vielleicht selbst die wichtigsten Voraussetzungen entzieht. Es gibt da nämlich ein paar Regeln, die beachtet werden sollten.

Unterstützend für einen gesunden Schlaf wirkt, wenn man sich wenigstens 30 Minuten am Tag körperlich betätigt. Das kann Hausarbeit, Radfahren, Schwimmen oder etwas in der Art sein. Zudem sollte man tagsüber helles Licht auf sich einwirken lassen, also sich nicht unbedingt hauptsächlich in abgedunkelten Räumen aufhalten. Alkohol, Koffein und Nikotin sollten möglichst gemieden werden, da diese die nächtliche Schlafqualität erheblich beeinträchtigen.

Frischluft im Schlafzimmer sorgt für genügend Sauerstoff während des Schlafes, der Erholungseffekt ist gegeben. Ein weiterer nützlicher Tipp wäre, sich vor dem zu Bett gehen in einen ruhigen Gemütszustand zu versetzen, was beispielsweise durch geeignete Musik erfolgen könnte.

Tags: