Adrenalin – ein Hormon mit guten und schlechten Seiten

14. Sep 2008 | Von | Rubrik: Allgemeines

Das Hormon Adrenalin zählt zu der Gruppe der Katecholamine. Es wird im Nebennierenmark und in den sympathischen Ganglien gebildet. Das Stresshormon Adrenalin hatte in den Anfängen der Menschheit die Aufgabe, den Körper des Menschen zum Kampf oder zur Flucht zu stimulieren. Adrenalin wird bei körperlichen und seelischen Stress ausgeschüttet, ebenso bei Infektionen, Verletzungen oder wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist.

Nach der Ausschüttung des Adrenalins treten unter anderem folgende Symptome auf: der Puls schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Die Bronchien und die Pupillen der Augen erweitern sich, und der Körper verbraucht mehr Sauerstoff. Das ausgeschüttete Adrenalin löst außerdem Fett- und Zuckervorräte aus den Depots und liefert so zusätzliche Energie. Zu den negativen Begleiterscheinungen zählt das Auftreten von Unruhe und Angst.

Eine zu niedrige Konzentration von Adrenalin im Körper ist nur zu Beginn eines Ausfalls der Nebennieren zu diagnostizieren. Eine zu hohe Konzentration von Adrenalin stellt unter anderem dann ein, wenn der Betroffene von Tumoren befallen ist, unter Stress oder Bluthochdruck leidet oder zuviel Alkohol, Kaffee und Tee trinkt.

Welche Kosten die Krankenkasse bei einer Störung des Adrenalinhaushalts übernimmt, muss der Patient mit seiner Versicherung klären.





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