Yoga | Ein Überblick
26. Apr 2010 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Aktuell im FokusBei Yoga handelt es sich um eine der sechs Darshanas (klassische Schulen) in der Philosophie Indiens. Zum Yoga gehören körperliche sowie geistige Übungen. In den westlichen Ländern sind hauptsächlich die körperlichen Übungen, die Asanas, bekannt. Bei einigen Formen des Yoga ist die geistige Konzentration wichtiger, bei anderen Formen sind es Atemübungen und körperliche Positionen. Bei den Yogaübungen wird durch die Asanas versucht, die Seele, den Geist und den Körper in Einklang zu bringen, um eine innere Gelassenheit zu finden und die Vitalität zu verbessern. In speziellen Yogakursen können die Übungen erlernt werden.
In den letzten Jahren sind verschiedene Yoga Richtungen, speziell in den westlichen Ländern entstanden. Durch die Wellness- und Fitness-Trends sind neue Yoga-Arten entstanden. So gibt es inzwischen Power-Yoga, der sich aus dem Ashtanga Yoga ableitet und Bikram Yoga. Mittlerweile gibt es auch Yogilates, es handelt sich um einen Mix auch Pilates und Yoga Übungen. Beim Yoga oder den Asanas wird der ganze Körper trainiert, dazu gehören der Gleichgewichtssinn, die Flexibilität, die Muskelausdauer und Kraft. Zusätzlich werden Atemübungen gemacht.
Hatha Yoga wird in den westlichen Ländern am meisten angewendet. Es sind bestimmte Grundstellungen, die man erlernt, wie zum Beispiel den Sonnengruß, der einige Stellungen in einer bestimmten Reihenfolge beinhaltet. Der Ashtanga Yoga oder auch Poweryoga, der aus den USA kommt, ist dagegen eine mehr körperbetonte Yogaart. Es handelt sich dabei um sehr schwere Übungen, die in schneller Folge mit der richtigen Atemtechnik durchgeführt werden. Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsstufen, je höher die Stufe ist, umso schwieriger sind die Übungsfolgen. Dagegen ist der Iyengar Yoga sehr langsam, die Atem- und Körperübungen werden sehr genau, sehr konzentriert und sehr langsam ausgeführt. Für schwierige Stellungen stehen Hilfsmittel zur Verfügung. Der Bikram Yoga wird in einem heißen Raum trainiert, die Temperaturen liegen zwischen 35 und 40 Grad. Das starke Schwitzen fördert die Entgiftung des Körpers und die Verletzungsgefahr ist geringer, weil der Körper durch die Wärme geschmeidiger ist.

Entspannen mit Yoga & Co © Kati Molin
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