Mit dem Rauchen aufhören
4. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Aktuell im FokusFast jeder Raucher versucht im Laufe seines Lebens mindestens einmal mit dem Rauchen aufzuhören, aber nur die Wenigsten schaffen dies ganz ohne Hilfe. Wege aus der Nikotinsucht gibt es viele. Jeder Raucher muss seine Vorgehensweise finden, die für ihn zugeschnitten und erfolgversprechend ist. Zwei Ansatzpunkte sind beispielsweise das schrittweise Reduzieren des Tabakkonsums oder die abrupte „Schlusspunkt-Methode“, bei der Sie ab einem selbstgewählten Datum nicht mehr rauchen.
Bei der Nikotinentwöhnung können Sie verschiedene Hilfsangebote nutzen, je nachdem, welche Sie als hilfreich empfinden. Im Internet gibt es private, staatliche und professionelle Angebote, die unterstützend und aufklärend tätig sind oder Sie besuchen einen Raucherentwöhnkurs in Ihrer näheren Umgebung. Auch können Sie begleitend verschiedenen Bücher zum Thema lesen.
Auch sind auf dem Markt eine ganze Reihe rezeptfreie Hilfsmittel erhältlich, die den Rauchstopp erleichtern sollen. Am geläufigsten sind wohl Nikotinersatzpräparate, wie Pflaster und Kaugummis, welche die Entzugserscheinungen lindern sollen. Ihre Dosis wird nach und nach verringert und letztendlich soll der ehemalige Raucher in der Lage zu sein, ohne Nikotin auszukommen.
Mit Akupunktur, Hypnose oder Verhaltenstherapien kann den Entzugserscheinungen und auch der Rauchergewohnheit zu Leibe gerückt und der Start in ein rauchfreies Leben erleichtert werden.
Wenn Sie schon mehrere erfolglose Versuche hinter sich haben, ist es sinnvoll, sich ärztliche Hilfe zu suchen. Der Arzt kann Ihnen Medikamente verschreiben, die auf unterschiedliche Art und Weise dafür sorgen, dass Sie kein Verlangen mehr nach Zigaretten haben.
Egal, für welchen Weg Sie sich entscheiden, ein rauchfreies Leben ist auf jeden Fall erstrebenswert. Denn schon nach einer kurzen rauchfreien Zeit wird sich Ihre Gesundheit und Ihr körperliches Wohlbefinden bessern.
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Drogen, Nikotin, Rauchen, Raucherentwöhnung, Sucht
